Bitcoin’s Safe Haven Status wurde inmitten eines durch Coronavirus getriebenen Marktrückgangs getestet

Die Finanzmärkte sind heute wieder auf Talfahrt, da der Dow und der S&P zum zweiten Tag in Folge um weitere 3% fallen. In der Kryptocurrency-Gemeinschaft tobt eine Debatte darüber, wie Bitcoin reagieren wird.

Aktienmärkte in Italien und Bitcoin Code

Die globalen Märkte befinden gerade in Italien sich in Panik, da das Unternehmen den zweiten Tag in Folge seine Verluste fortsetzt. Wie die BBC berichtet, sehen die wirtschaftlichen Aussichten düster aus: Weltweit stürzen die Aktienmärkte laut Bitcoin Code aufgrund der sich verschärfenden Rezessionsängste wegen des Coronavirus ab. Der Dow fiel um etwa 900 Punkte (mehr als -3%), während andere Nicht-US-Märkte wie der japanische Nikkei 225-Index ebenfalls um etwa -3,3% fielen. [BBC]

Bitcoin kann inmitten der globalen Panik nicht beeindrucken

Das derzeit am meisten diskutierte Thema in der Kryptowährungsbranche ist das Schicksal von Bitcoin: Wie wird es auf die globale Katastrophe reagieren? In letzter Zeit scheint es unter den Erwartungen zu bleiben und korreliert kaum mit dem globalen Risiko.

Laut dem Analysten Ben Davenport (@bendavenport) wird sich dieser Moment für Bitcoin als schwierig erweisen, da er in der Mitte gefangen ist. Er schreibt, dass „[es] zum jetzigen Zeitpunkt weder ein risikobehafteter noch ein risikofreier Vermögenswert ist“. Makro-Bedenken können einfach nicht in den Vermögenswert integriert werden, weil er von „Walen und fremdfinanzierten Händlern“ manipuliert wird.

Andere Kommentatoren vertraten eine andere Meinung. Alistair Milne (@alistairmilne) sagte zum Beispiel, dass Bitcoin zwar kein sicherer Hafen vor biologischen Bedrohungen sein kann, aber ein sicherer Hafen gegen diejenigen ist, die mit der Geldpolitik „ihr hart verdientes Geld nehmen“ wollen. Es ist jedoch unklar, wie Milne diese Behauptung untermauern würde, oder ob dies nur ideologisch ist.

Krypto-Währung als Hedge

Bitcoin hat unter bestimmten geopolitischen Umständen eine gewisse Fähigkeit zur Absicherung bewiesen. So hat beispielsweise der OTC-Handel mit Bitcoin im vergangenen Jahr inmitten der Proteste in Hongkong stark zugenommen. Auch als Absicherungsgeschäft hat es 2019 durchweg besser abgeschnitten als Gold, obwohl dies in diesem Jahr in Frage gestellt wurde. Die starke Leistung der führenden Kryptowährung im Jahr 2019 veranlasste sogar einige Bitcoin-Bären, wie Peter Boockvar von der Bleakley Advisory Group, zuzugeben, dass Bitcoin eine geeignete „Absicherung“ ist.

Bitcoin

Angesichts drohender Rezessionsängste wird Bitcoin in diesem Jahr sicherlich auf die Probe gestellt werden. Derzeit scheint die führende Krypto-Währung auf wackligen Beinen zu stehen. Da sie so eng mit dem Aktienmarkt korreliert ist, könnte Bitcoin mit aller Ruhe ins Straucheln geraten – vorerst können wir jedoch nur spekulieren.